Einbruchschutz für die Wohnung – die Checkliste
Von Viktor Bauer · Aktualisiert am 28. Juni 2026
Einbruchschutz klingt nach großer Investition – muss es aber nicht sein. Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter, die in Sekunden aufgeben, wenn die Tür standhält. Diese Checkliste zeigt, wo Sie mit wenig Aufwand viel erreichen.
An der Tür
- Sicherheitszylinder mit Ziehschutz – schließt die häufigste Schwachstelle und ist der günstigste erste Schritt.
- Sicherheitsbeschlag, der den Zylinder abdeckt, damit er nicht herausgezogen oder abgebrochen werden kann.
- Stabiles Schließblech oder ein Panzerriegel bei erhöhtem Risiko – sie machen das Aufhebeln praktisch unmöglich.
- Immer abschließen, nicht nur zuziehen. Eine nur ins Schloss gefallene Tür ist in Sekunden offen.
An den Fenstern
- Abschließbare Fenstergriffe und Pilzkopfzapfen erschweren das Aufhebeln – die häufigste Einstiegsstelle im Erdgeschoss.
- Erdgeschoss- und leicht erreichbare Fenster (etwa über Garagen oder Flachdächer) zuerst sichern.
Verhalten, das nichts kostet
- Keine Ersatzschlüssel unter Fußmatte, Blumentopf oder im Radkasten – Einbrecher kennen jedes Versteck.
- Im Urlaub den „bewohnt“-Eindruck wahren: Zeitschaltuhr fürs Licht, Briefkasten leeren lassen.
- Wertsachen nicht sichtbar lagern, Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit schließen.
Tipp zur Förderung: Für viele Einbruchschutz-Maßnahmen gibt es Zuschüsse der KfW. Das senkt Ihre Kosten spürbar – wir sagen Ihnen vorab, was förderfähig ist. Mehr unter Einbruchschutz & Sicherheitstechnik.
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