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Schlüssel abgebrochen im Schloss – was tun?

Von Viktor Bauer · Aktualisiert am 28. Juni 2026

Der Schlüssel dreht sich, leistet Widerstand, und plötzlich halten Sie nur noch den hinteren Teil in der Hand – der Bart steckt im Schloss. Ärgerlich, aber in den meisten Fällen lässt sich das ohne neues Schloss lösen.

Erst einmal nichts Gewaltsames

Der größte Fehler ist jetzt, mit einem zweiten Schlüssel oder einem Draht nachzuhelfen. Das schiebt das abgebrochene Stück nur tiefer und verkeilt es. Lassen Sie das Schloss in Ruhe und versuchen Sie nichts, was das Bruchstück weiter hineindrückt.

Was manchmal selbst klappt

Steht ein Stück des Barts noch heraus, lässt es sich gelegentlich mit einer feinen Spitzzange greifen und gerade herausziehen – ohne Drehen, ohne Ruckeln. Schaut nichts heraus, hört der Hausmittel-Teil hier auf. Profis nutzen einen sogenannten Schlüsselextraktor, einen dünnen Haken, der das Bruchstück fasst und herauszieht. Das gelingt erfahrungsgemäß in einem großen Teil der Fälle, ohne dass der Zylinder Schaden nimmt.

Warum Schlüssel überhaupt brechen

Selten von einem Moment auf den anderen. Meist hat sich das angekündigt: ein hakeliges Schloss, ein verbogener oder schon angerissener Schlüssel, Kraft beim Drehen. Wenn ein Schloss klemmt, ist ein Tropfen Schlossspray oft die bessere Antwort als mehr Kraft.

Wann wir kommen

Bekommen Sie das Bruchstück nicht heraus oder ist der Zylinder beschädigt, holen wir das Reststück heraus und prüfen, ob der Zylinder weiter funktioniert. Oft bleibt er heil; ist er hinüber, tauschen wir ihn – den Preis sagen wir vorher.

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